Sonntag, 20. Januar 2013

Wildcats siegreich im Niedersachsenderby

Mit einem verdienten 78:62 Sieg kehrte der Deutsche Meister gestern vom Spiel bei den AVIDES Hurricanes zurück. Wolfenbüttel startete gut in die Partie. Mit einer druckvollen Defense und beherrscht zupackend unter den Körben, ließ die Mannschaft von Coach Vlastibor Klimes von Beginn an eigentlich keinen Zweifel daran, wer die Halle als Sieger verlassen sollte. Samantha Whitcomb erzielte ihren ersten von insgesamt vier Dreiern und bereits zwölf Punkte im ersten Viertel. Am Ende des ersten Durchgangs zeigte die Anzeigetafel in der Großen Halle am Vareler Weg in Scheeßel eine 28:18 Führung der Wolfenbütteler Korbjägerinnen. Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schlichen sich dann jedoch Unkonzentriertheiten in das Wolfenbütteler Spiel ein. Mitte des Viertels war der eindrucksvoll heraus gespielte Vorsprung dahin. Die Hurricanes glichen zum 30:30 aus. Erneut war es dann Charmaine Callahan, die ihr Team mit fünf Punkten in Folge in die Spur brachte. Suska Berger mit zwei erfolgreichen Freiwürfen und eben erneut Callahan trafen zur 39:30 Führung. Zum Ende des Viertels führte der Meister mit 46:30.
Im dritten Spielabschnitt spielte das Team von Coach Chrstian Greve konzentrierter und stemmte sich gegen die drohende Niederlage. Zu diesem Zeitpunkt kehrten die Unkonzentriertheiten in die Klimes-Truppe zurück. Die einfachen Fehler häuften sich. In dieser Phase des Spiels war es Samantha Whitcomb, die mit neun Treffern das Viertel knapp mit 16:15 für Wolfenbüttel entscheiden konnte. Im vierten Viertel versuchte Rotenburg noch einmal über den Kampf dem Spiel eine Wende zu geben. Angeführt von Pia Mankertz und Vanessa House punkteten die Hurricanes. Doch genau in dieser Phase des Spiels sicherten Samantha Whitcomb, mit zwei wichtigen Dreiern, und die überragende Charmaine Callahan, mit zwei weiteren Punkten, den Wolfenbütteler Sieg. 25 mitgereiste Wildcats-Fans bejubelten ihr Team. Wildcats-Coach Klimes nach dem Spiel: „Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Das Spiel haben wir vor der Pause gewonnen. Aber wir haben uns auch wieder Fehler geleistet, die einfach so nicht vorkommen dürfen."

Montag, 14. Januar 2013

Wildcats werden Favoritenrolle gerecht

Am gestrigen Samstag, dem 12. Spieltag, besiegten die Wolfenbüttel Wildcats den Herner TC deutlich mit 88:63 und wurden damit ihrer Favoritenrolle gerecht. Zu Beginn der Partie waren es jedoch die Hernerinnen, die mit 5:0 in Führung gingen, ehe Brianne O'Rourke und Mara Conley die ersten Punkte für den Deutschen Meister verbuchen konnten.
Nach ihrer Einwechselung im ersten Viertel der Partie war es Charmaine Callahan, die mit ihren ersten fünf ihrer insgesamt 16 Punkten, die Wolfenbütteler Korbjägerinnen wieder auf Spur brachte. Am Ende des Durchgangs zeigte die Anzeigetafel eine 17:15-Führung für Wolfenbüttel. Wie bereits zum Ende des ersten Viertels, steigerte die Klimes-Truppe auch im zweiten Spielabschnitt immer mehr die Intensität in der Verteidigung und traf nun auch in der Offensive immer sicherer. Callahan punktete munter weiter - 12 Punkte am Ende des Viertels. Dazu gesellten sich nun auch Whitcomb, Morton und vor allem die mit Spieldauer immer stärker werdende Ieva Kulite, sodass der zweite Durchgang vom Meister überzeugend mit 22:10 gewonnen werden konnte.
Halbzeitstand in der Halle an der Ravensberger Straße war 39:25. Zu Beginn des 3. Viertels waren aber zunächst wieder die Damen aus dem Revier an der Reihe. Die ersten sechs Punkte gingen erneut an die Spielerinnen des Grönheit-Teams. Brianne O'Rourke und Roli-Ann Haldin weckten mit ihren Punkten ihre Mitspielerinnen und die Wildcats zogen das Tempo an. Nach knapp 4 Minuten Spielzeit setzten sich die Wolfenbüttelerinnen auf 48:30 ab.
Herne versuchte, insbesondere durch Punkte der an diesem Tag stark spielenden Katharina Flasarova, dagegen zu halten. Wolfenbüttel kontrollierte in dieser Phase immer häufiger die Bretter und zog das Tempo erneut an. Am Ende des Viertels führte das Team aus der Lessing-Stadt mit 66:49. Im letzten Durchgang verwaltete der Meister den Vorsprung. Beim Spielstand von 77:55, dreieinhalb Minuten vor dem Ende, erhielt Kristina Stapel ihre Einsatzzeit.
Dann noch ein Schock für das Klimes-Team. Eineinhalb Minuten vor Schluss der Partie ging Roli-Ann Haldin verletzt zu Boden und fasste sich ans Knie. Die absolute Stille in der Halle endete erst, als sich die sympathische Berlinerin erhob und zur Auswechselbank gehen konnte. Arzt und Physios der Wildcats gaben nach dem Spiel vorläufig Entwarnung. Die Verletzung am Knie sei zunächst nicht so schlimm. Eine genaue Diagnose kann jedoch erst nach einer Röntgenuntersuchung erfolgen.
Ein Sonderlob in dieser Partie verdiente sich Ieva Kulite. Sie erzielte mit 22 Punkten und 12 erkämpften Rebounds ein lupenreines Double/Double. Herne hatte sich für dieses Spiel viel vorgenommen, konnte aber letztendlich gegen eine stark aufspielende Wolfenbütteler Mannschaft nicht gegenhalten. Ein Grund dafür war sicher auch das Fehlen von Ofa Tulikihihifo, einer der stärksten Herner Spielerinnen. Insgesamt geht der Heimerfolg des Meisters mit einer blitzsauberen Teamleistung auch in dieser Höhe in Ordnung.

Punkte Wolfenbüttel: O'Rourke 10, 7 Rebounds, Stapel, Kulite 22, 2 Dreier, 12 Rebounds,
                                   Haldin 9, 1 Dreier, Vincze, Hartwich, Morton 7, Berger 6
                                   Callahan 16, 2 Dreier, Whitcomb 11, 1 Dreier, 7 Rebounds, Conley 7.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Achtung: Spielverlegung am 12.1.2013

Kategorie: NEWS

Wildcats starten bereits um 18 Uhr


Achtung, liebe Wildcats-Fans,

die Begegnung zwischen den Wildcats und dem Herner TC am kommenden Samstag, 12. Januar, in der Sporthalle an der Ravensberger Straße, wurde von 19 Uhr auf 18 Uhr vorverlegt!!
Wir freuen uns auf ein tolles Spiel mit super Fans!

- Euer Wildcats-Team

Freitag, 04. Januar 2013

Wildcats spielen um Einzug ins Final-Four

Die Weihnachtspause ist vorbei. Am kommenden Sonntag, 6. Januar, spielt der amtierende Deutsche Meister, die Wolfenbüttel Wildcats, im Pokal-Wettbewerb um den Einzug ins Halbfinale. Ab 16 Uhr sind die Wolfenbütteler Korbjägerinnen in der Sporthalle Ost zu Gast beim amtierenden Pokalsieger und aktuell Tabellenzehnten der 1. Damen Basketball Bundesliga, evo New Basket Oberhausen.
Erst zwei Spiele haben die Oberhausenerinnen in der laufenden Saison für sich entscheiden können. Nach der Trennung von Coach Predrag Lukic gewann das Team am letzten Spieltag der Hinrunde mit 66:59 gegen keinen Geringeren, als die bis dahin die Tabelle anführenden Heli Girls aus Nördlingen. Letztendlich war es eine unglaubliche Energieleistung der Damen aus dem Ruhrpott, die den Sieg sicherte. Auch im Pokalachtelfinale ließen die Oberhausenerinnen bereits aufhorchen. Mit einem klaren 88:68 Sieg gegen die GiroLive Panthers kehrten sie aus Osnabrück zurück.
Also alles Gründe für die Klimes-Truppe, den Gegner nicht zu unterschätzen. Auf Wolfenbütteler Seite sind bis auf Brianne O'Rourke alle Spielerinnen aus dem Urlaub zurückgekehrt. Die US-Amerikanerin hat sich über die Feiertage einen Virus eingefangen und konnte daher nicht fliegen. Am Samstag wird sie jedoch in Wolfenbüttel zurückerwartet. Selbst wenn die Spielmacherin gegen Oberhausen fehlen sollte, ist dem Coach nicht bange. Denn „egal, ob es ein Pokal oder ein Punktspiel ist – in Oberhausen ist es immer wie Lottospielen. Da entscheidet die Tagesform“, so Klimes.
Das Team hat die freien Tage genossen und brennt nun auf das Spiel in Oberhausen. Es geht immerhin darum, den Einzug ins Final-Four zu schaffen.

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Wildcats empfangen Samstag Blue Dolphins

Tip-Off um 19 Uhr in der Sporthalle Ravensberger Straße

Am kommenden Wochenende ist wieder Liga angesagt. Die Wolfenbüttel Wildcats empfangen am Samstag die Blue Dolphins des BC Pharmaserv Marburg. Tip-Off ist um 19 Uhr in der Sporthalle an der Ravensberger Straße. Beide Teams waren am vergangenen Wochenende erfolgreich im Pokal unterwegs. Während die Wildcats beim Zweitligisten BBZ Opladen mit 77:55 gewinnen konnten, besiegte das Team von Head-Coach Aleksandra Kojic die in der zweiten Liga bisher ungeschlagenen Chemcats aus Chemnitz deutlich mit 95:60. Beide Teams haben also ihre Pflichtaufgaben erfüllt.

Die tragenden Säulen im Team aus Hessen sind die üblich Verdächtigen. Erst am vergangenen Wochenende stellte Amanda Davidson wieder unter Beweis, dass sie eine unglaublich starke Dreier-Schützin ist. Bereits im zweiten Spiel hintereinander versenkte die US-Amerikanerin, so auch am Sonntag, sieben Dreier. Maggie Skuballa begann auch in Chemnitz, wo sie sich vor 11 Monaten schwer verletzt hatte, wieder wie die Feuerwehr und erzielte allein acht der ersten 10 Punkte des BC Pharmaserv. Natalie Gohrke erhielt ein Extralob für ihre gute Arbeit in der Defense. Dazu kommen mit Samantha Baranowski und Martha White zwei gute Rebounderinnen.
Marburg konnte die beiden letzten Spiele, in eigener Halle gegen die Eisvögel des USC Freiburg und in Halle, nicht gewinnen. Aus dem Pokalspiel gegen Chemnitz hat das Team sicher Selbstvertrauen ziehen können.

Die Spielerinnen aus der Jägermeister-Stadt haben die letzten vier Begegnungen für sich entscheiden können. Der Deutsche Meister kommt, nach anfänglichen Schwierigkeiten, langsam in die Spur. Pressesprecher Rainer Gelhaus zum bevorstehenden Spiel: „Mit dem BC Marburg kommt ein spielstarkes Team zu uns nach Wolfenbüttel und unser Team muss alles geben, um mit einem Sieg in die wohlverdiente Weihnachtspause zu gehen. Für die Zuschauer wird es sicher ein sehr interessantes Spiel werden. Viele der Aktiven auf dem Feld kennen sich seit Jahren und wissen um die jeweiligen Stärken und Schwächen der Gegnerin. Es ist davon auszugehen, dass auch viele Fans der Marburger mit nach Wolfenbüttel reisen werden. Einen tollen Rahmen zum Abschluss der Halbserie hat dieses Spiel allemal verdient.“

Mittwoch, 12. Dezember 2012

Wildcats sind im Viertelfinale

Kategorie: NEWS

Wolfenbütteler Team besiegte Opladen 77:55

Die Wolfenbütteler Korbjägerinnen qualifizierten sich am Sonntag mit einem 77:55 Sieg bei BBZ Opladen für das Viertelfinale im DBBL-Pokal. Damit löste der amtierende Deutsche Meister die Pflichtaufgabe gegen den Zweitligisten aus dem Leverkusener Vorort.

Nach einer von chaotischen Wetterverhältnissen geprägten Anreise, erreichte die Klimes-Truppe noch rechtzeitig die Opladener Halle. Vor einer spärlichen Kulisse hielten die Gastgeberinnen im ersten Viertel noch gut mit, sodass die Anzeigetafel eine 21:20 Führung der Wildcats zeigte. Doch im zweiten Viertel stellte der Meister klar, dass man nichts anbrennen lassen wollte. Das Team um Kapitänin Charmaine Callahan zog die Zügel kurzzeitig an und gestattete Opladen im zweiten Viertel lediglich vier Punkte. Die zweite Halbzeit verlief eigentlich wie der erste Durchgang. Im dritten Viertel kam Opladen noch einmal besser ins Spiel, ehe die Spielerinnen aus der Lessingstadt das Spiel bis zum Ende verwalteten. Auf Wolfenbütteler Seite erhielten alle Spielerinnen Einsatzzeit. Alle Wildcats trugen sich mit Punkten in die Statistik ein.

Während der Halbzeit wurden die Begegnungen der Viertelfinalrunde ausgelost. Am Sonntag, 6. Januar, reisen die Wildcats erneut zu einem Auswärtsspiel. Gegner ist dann der Ligakonkurrent evo New Basket Oberhausen, die sich mit einem beeindruckenden 88:68 Sieg bei den GiroLive-Panthers in Osnabrück für das Viertelfinale qualifizieren konnten.

Punkte Wolfenbüttel: O'Rourke 6, Sprenger 4, Kulite 10, 11 Rebounds, Haldin 4, Vincze 6,
Hartwich 2, Morton 11, Callahan 10, Berger 7, Whitcomb 8, 2 Dreier, Conley 9.

Freitag, 07. Dezember 2012

Jetzt die Wildcats zum Nord-Team des Jahres wählen!

Aufstiege, Meisterschaften, Erfolge im Pokal: Welche Mannschaft aus dem Norden zeigte 2012 die beeindruckendste Leistung? Der NDR ruft auf, jetzt das Team des Jahres zu wählen. Zu den vorgeschlagenen Mannschaften gehören auch die Wolfenbüttel Wildcats. Wer das Team unterstützen will, sollte die Website des NDR besuchen und die Wildcats zum Nord-Team des Jahres wählen. Nach der Leistung der vergangenen Saison hat sich der Deutscher Meister auch diesen Titel wahrlich verdient. Sie können bis zum 6. Januar 2013, 12.00 Uhr abstimmen!

Wo? Hier...
http://www.ndr.de/sport/mannschaft141.html

Jubel bei den Basketballerinnen der Wildcats Wolfenbüttel

Freitag, 07. Dezember 2012

Wildcats laut gegen Nazis

 

Team15

 

„Wir stehen auf!“ Auch der Deutsche Meister im Damen Basketball 2012, der BV Wolfenbüttel Wildcats, steht auf. Als Team, besetzt mit internationalen Spielerinnen, unterstützen wir das Projekt „Wir stehen auf!“ im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus 2013. Wir unterstützen das Projekt unter Federführung des Vereins „Laut gegen Nazis e. V.“, weil wir uns international wohl fühlen. „Braune versuchen Sportarenen zur Verbreitung ihrer menschenverachtenden Ideologien zu nutzen. Wir als Sportvereine haben die besseren Möglichkeiten, unseren Sport als Plattform, eben gegen genau diese Ideologien zu nutzen. Es gilt aber auch den subtilen Formen des Rassismus und Faschismus entgegenzutreten. Nazis haben heute wieder Haare und geben sich volksnah. Deshalb an alle Sportvereine, macht mit gegen diesen braunen Sumpf. Unterstützt „Wir stehen auf!“

BV Wolfenbüttel Wildcats

Sonntag, 02. Dezember 2012

Wildcats zu Gast bei den Rhein-Main Basket

Die Wildcats haben aus dem Spiel gegen Wasserburg weiter erheblich Selbstvertrauen Am heutigen Sonntag reisen die Wolfenbüttel Wildcats zum Ligakonkurrenten Rhein-Main Baskets. Dort trifft die Klimes-Truppe ab 15:30 Uhr in der Brühlwiesenhalle auf die Brockmann-Truppe.
Beide Teams konnten am vergangenen Wochenende ihre Spiele gewinnen. Während die Wolfenbütteler Korbjägerinnen dem Topfavoriten TSV 1880 Wasserburg in eigener Halle mit einem 77:65-Sieg die zweite Saisonniederlage zufügten, gewann das Team aus Hofheim/Langen bei den Eisvögeln des USC Freiburg knapp mit 71:69. Für die Rhein-Main Baskets nach Aussage von Head-Coach Dr. Steffen Brockmann ein wichtiger Sieg um Anschluss an das Mittelfeld zu halten. Bei den Rhein-Main Baskets punkten vier Spielerinnen im Schnitt zweistellig. Neben dem starken US-Trio Beliveau (16,3 Punkte, 6,1 Rebounds im Schnitt pro Spiel), Covington (13,3 Punkte, 9,4 Rebounds), Karel (12,4 Punkte) tragen sich auch Stephanie Wagner mit im Schnitt 13 Punkten pro Spiel und natürlich Anna-Lisa Rexroth mit 8,6 Punkten pro Spiel in die Liste der Punktesammlerinnen ein. Der Sieg in Freiburg hat gezeigt, wozu die Baskets in der Lage sind. Die Reboundarbeit wurde stark verbessert und der Kampfgeist der Hessinnen ist überall bekannt. Da waren doch mal irgendwann vier Overtimes…
Wildcats-Sprecher Rainer Gelhaus zum bevorstehenden Spiel: „Wir haben gegen Wasserburg sicher eine sehr gute Leistung abgeliefert. Dieses Spiel ist jedoch Geschichte. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Spiel in Hofheim. Die Baskets sind in eigener Halle immer ein sehr starker Gegner und mit Steffen Brockmann haben sie einen der besten Trainer der Liga. Wir bleiben unserem Motto aus der vergangenen Saison treu und schauen von Spiel zu Spiel.“
tanken können. Alle Wildkatzen reisen nach Hofheim, wo sich die Zuschauer sicher auf ein interessantes, intensives und schnelles Spiel freuen können.

Dienstag, 13. November 2012

Wildcats: Duell der Katzen

Am kommenden Samstag kommt es erneut zu einem Niedersachsen-Derby. Ab 18 Uhr empfängt der Deutsche Meister, BV Wolfenbüttel Wildcats, die GiroLive Panthers aus Osnabrück in der Wolfenbütteler Lindenhalle. Beide Teams konnten am vergangenen Wochenende ihre Spiele gewinnen. Während die Wolfenbüttelerinnen in der Freiburger Uni-Halle einen überzeugenden 77:64 Sieg einfahren konnten, mussten die Panthers in eigener Halle zweimal Overtime gegen die AVIDES-Hurricanes aus Rothenburg spielen. Erst nach 50 Minuten konnte das Team von Head-Coach Christan Kaiser den letztendlich verdienten 95:91 Sieg bejubeln.

Die Kaiser-Truppe hat also gezeigt, dass sie auch enge Spiele gewinnen kann. Gleich vier Spielerinnen auf Osnabrücker Seite sind in der Lage zweistellig zu punkten. Allen voran Jasmine Byrd, die US-Amerikanerin erzielte bisher 22,4 Punkte pro Spiel, gefolgt von ihren Landsfrauen Alison Schwagmeyer mit 15,3 und Angela Pace mit 11,1 Punkten pro Spiel bildet sie ein schlagkräftiges US-Trio. Aber auch die in Wolfenbüttel gut bekannte Jessica Höötmann steuert derzeit 12,3 Punkte pro Spiel bei. Mit Höötmann und Juliane Höhne sind die GiriLive Panthers auch unter den Körben gut besetzt. Höhne, ebenfalls in Wolfenbüttel gut bekannt, erzielte bisher nicht nur 7,3 Punkte pro Spiel, sondern erkämpfte für ihr Team im Schnitt auch 6,1 Rebounds.

Alles keine Gründe für die Wildcats sich zu verstecken. Am vergangenen Wochenende hat die Klimes-Truppe bewiesen, dass sie einen guten Ball spielen kann. Die Mannschaft trat als Team auf. Brianne O'Rourke führte Regie, wie man es von ihr erwarten kann, Sammy Whitcomb lieferte eine gewohnt starke Leistung, Ieva Kulite zeigte sich von ihrer besten Seite, die Big-Guys waren präsent, Wildcats-Spielführerin Charmaine Callahan trat überaus engagiert auf und erzielte 15 Punkte und auch alle anderen Spielerinnen hängten sich für den Sieg in Feiburg mächtig rein. Alles in Allem gute Vorraussetzungen für ein tolles Niedersachen-Derby. Wie wichtig Fans für ein Team sein können, bewies die Unterstützung der mitgereisten Anhänger nach Freiburg. 21 Stunden waren die Wildcats-Fans unterwegs, um ihr Team zu unterstützen. Deshalb heißt es am Samstag, in eigener Halle, unterstützt dieses Team, es hat es verdient. Let's go Wildcats.     

Dienstag, 13. November 2012

Wildcats siegen in Freiburg

Mit einem 77:64 Sieg kehrte der Deutsche Meister am Wochenende von der Dreisam aus Freiburg zurück. Mit 2:0 ging Freiburg zu Beginn des Spiels in Führung, dies war allerdings auch die Einzige der Eisvögel im gesamten Spiel.

Ieva Kulite und Charmaine Callahan waren es, die mit ihren vier Punkten den weiteren Spielverlauf einläuteten. Am Ende des ersten Viertels zeigte die Anzeigetafel in der Uni-Halle 16:20 für die Wolfenbütteler Korbjägerinnen. In das zweite Viertel startete die Klimes-Truppe weiter mit einer hervorragenden Teamleistung. Bereits nach gut 4 Minuten kassierten die Freiburgerinnen das fünfte Teamfoul. Roli-Ann Haldin und Samantha Whitcomb nutzten ihre Chancen an der Freiwurflinie zum 28:37 Zwischenstand. Freiburg kämpfte sich zum Ende des Spielabschnitts noch einmal auf 31:37 heran. In den letzten Minuten des zweiten Durchgangs kassierte Wildcats-Kapitänin Charmaine Callahan ihr drittes persönliches Foul, was die routinierte Nationalspielerin jedoch wenig beeindruckte.

Im dritten Viertel gingen die Wildcats nicht nur weiter bissig zur Sache, sondern konnten noch eine Schippe drauflegen. Samantha Whtcomb eröffnete das Viertel mit zwei Punkten. Dann kam die Phase von Pointguard Brianne O'Rourke. Zwei Freiwürfe und vier weitere Punkte steuerte die US-Amerikanerin in direkter Folge bei. Nach fünf Minuten im dritten Abschnitt der Begegnung führte Wolfenbüttel mit 51:35. Zwei Minuten vor Schluss des Viertels ließ der Druck des Meisters etwas nach. Coach Klimes nahm eine Auszeit, der Druck wurde wieder erhöht und die Wolfenbüttelerinnen führten am Ende mit 59:46.

Zu Beginn des letzten Durchgangs stellten Roli-Ann Haldin, Brianne O'Rourke und Ieva Kulite sehr schnell klar, dass Wolfenbüttel den Sieg unbedingt wollte. Mitte des Viertels behielt Suska Berger viermal an der Linie die Nerven. Die Uhr zeigte eine Restspielzeit von 3:26 und der Meister führte 72:57. Die Wildcats spielten die Uhr clever herunter und brachten den verdienten Sieg über die Zeit. Pressesprecher Rainer Gelhaus zum Spiel: „Wir sind heute als Team aufgetreten und haben das bisher beste Spiel dieser Saison gezeigt. Nach kleinen Schwächen haben wir heute nach ganz kurzer Zeit die Zügel wieder angezogen und den Sieg verdient nach Wolfenbüttel geholt. Aus einem guten Team stach heute Ieva Kulite heraus. Sie erzielte nicht nur 20 Punkte, sondern erkämpfte sich zudem 11 Rebounds, davon 9 in der Defense, ein lupenreines Double/Double.“

Punkte Wolfenbüttel: O'Rourke 12, 7 Rebounds, Kulite 20, 11 Rebounds, Haldin 4, Vincze 2, Hartwich, Morton, Callahan 15, 6 Rebounds, Berger 6, Conley 2, Whitcomb 16, 1 Dreier, 9 Rebounds.

Dienstag, 06. November 2012

Wildcats am Samstag zu Gast an der Dreisam

Klimes: "Wir müssen dem Gegner unser Spiel aufzwingen"

Am kommenden Samstag treten die Wolfenbüttel Wildcats ihre zweitweiteste Reise der Saison an. Das Team um Kapitänin Charmaine Callahan ist dann zu Gast bei den Eisvögeln des USC Freiburg. Tip-Off ist um 19:30 Uhr in der Uni-Halle Freiburg.

Beide Teams haben ihre Spiele am vergangenen Wochenende verloren. Die Wildcats unterlagen den Halle Lions auf eigenem Parkett mit 64:66. Die Eisvögel unterlagen ebenfalls in eigener Halle den GiroLive Panthers aus Osnabrück deutlich mit 59:76. Für beide Teams gilt es daher am Wochenende einen wichtigen Sieg einzufahren, um den Anschluss an das obere Tabellendrittel nicht zu verlieren. Dazu bedarf es auf Seiten der Wildcats einer enormen Steigerung im Abschluss.

Coach Vlastibor Klimes nach dem Spiel gegen Halle: „In den entscheidenden Momenten treffen wir nicht. Die Mädels sind nicht frei im Kopf. Wir müssen raus aus dem Krampf.“ Vielleicht gelingt es den Wolfenbütteler Korbjägerinnen bei den Eisvögeln. Die Chance dafür ist da. Im ersten Viertel gegen die Lions hat die Klimes-Truppe gezeigt, dass sie einen richtig guten Ball spielen können. Auch die Eisvögel hatten am vergangenen Samstag, betrachtet man die Trefferquoten, ihre Schwierigkeiten im Abschluss. Aber Eisvögel Head-Coach Stefan Mienack hat die Schwächen natürlich analysiert: „Mir ist jetzt alles klar.“

Die Wildcats können sich also auf einen Gegner mit einer anderen Spielweise als noch am vergangenen Wochenende einstellen. Pressesprecher Rainer Gelhaus zum bevorstehenden Spiel gegen die Eisvögel: „Unser Team kann einen richtig guten Basketball spielen, das haben wir in dem ersten Viertel gegen Halle und teilweise in anderen Spielen, wenn auch nur zeitweise, gezeigt und natürlich während der Vorbereitungsphase in den Spielen gegen tschechische Erstligisten. Nach kleinen Fehlern dürfen wir nur nicht den Kopf verlieren. Wir müssen dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“ Am Samstagabend wird sich zeigen, wer den Anschluss nach oben hält.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wildcats: Deutscher Meister trifft auf den Vizemeister

Spannung ist am Samstag garantiert

Am kommenden Samstag ist es soweit. Ab 19 Uhr trifft der amtierende Deutsche Meister, der BV Wolfenbüttel Wildcats, in der Lindenhalle auf den Vizemeister der abgelaufenen Saison, dem SV Halle Lions. Damit treffen wieder die Teams aufeinander, die in der vergangenen Saison für die spannende Finalserie gesorgt haben. Also, Spannung ist auch am Samstag garantiert!

Während sich bei den Wildcats das Personalkarussell kräftig drehte, konnte der Vizemeister sein Stammpersonal nahezu halten. Neu auf Seiten der Lions ist Head-Coach Patrick Bär, ein sehr Erfahrener seiner Zunft. Er stieß zu Saisonbeginn von den Heli Girls Nördlingen zum Team von der Saale und ersetzt dort Martin Dornhoff, der Halle bis ins Finale führte. Beide Teams liegen mit je 6 Punkten auf den Tabellenplätzen 6 und 7.

Während die Wildcats am vergangenen Wochenende ihr Spiel bei evo New Baskets Oberhausen mit 60:55 gewinnen konnten, unterlagen die Lions in eigener Halle, nach einem an Spannung kaum zu überbietenden Spiel, denkbar knapp mit 60:61 gegen die Eisvögel des USC Freiburg. Die Leistungsträgerinnen auf Hallenser Seite sind annähernd dieselben wie in der vergangenen Saison. Allen voran natürlich MVP Tamara Tatham, die auch in dieser noch jungen Saison, pro Spiel bereits wieder 21 Punkte im Schnitt erzielte. Daphanie Kennedy besorgt weiter den Spielaufbau und erzielte bisher 10,4 Punkte pro Spiel. Für Allrounderin Michaela Abelova stehen derzeit 9,6 Punkte pro Spiel in der Statistik.

Die Wildcats haben indes am vergangenen Wochenende weiter Selbstvertrauen tanken können. Coach Vlastibor Klimes ist davon überzeugt, dass sich das Team stetig verbessert. Klimes: „Das Spiel in Oberhausen haben wir in der Defense gewonnen, die steht. In der Offense quietscht es noch, aber das werden wir in den Griff bekommen.“ Am Samstag wird sicher wieder eine große Anzahl von Lions-Fans ihr Team begleiten. Also Wildcats-Fans: Frühes Erscheinen sichert gute Plätze. Es ist angerichtet für die beiden besten Teams der vergangenen Saison.

Bestes Kostüm wird gesucht!

Halloween ist vielleicht keine "urdeutsche Tradition", aber inzwischen sehr verbreitet. Da das Team sehr international ist und mit Sarah, Brianne und Sammy die Halloween-Profis schlecht hin hat, haben sich die Wildcats überlegt, am Samstag nach dem Heimspiel noch ein Weilchen mit den Fans Halloween zu feiern. Gruselige und andere Kostüme aller Art sind natürlich kein Muss, aber könnten ein Vorteil sein, da das beste Kostüm gewählt werden soll. Die Wildcats sind schon jetzt gespannt, wie kreativ ihre Fans sein können! (Foto: Wolfgang Pfensig/pixelio.de)

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wildcats siegen in Oberhausen

Mit einem 60:55 Sieg kehrten die Wolfenbütteler Korbjägerinnen am frühen Sonntagmorgen aus Oberhausen zurück.  In das Spiel des amtierenden deutschen Pokalsiegers, die evo New Baskets, gegen den amtierenden Deutschen Meister, startete die Klimes-Truppe mit einem beeindruckenden 13:0-Lauf - noch bevor Oberhausen die ersten zwei Punkte erzielen konnte und dann besser ins Spiel fand.

Am Ende des ersten Viertels zeigte die Anzeigetafel in der Willy-Jürissen-Halle eine 16:12 Führung für Wolfenbüttel. Zu Beginn des zweiten Viertels waren es Charmaine Callahan und Brianne O`Rourke, die ihr Team mit acht Zählern nach Vorne brachte. Zur Halbzeit hatten sich die evo New Baskets wieder auf drei Punkte zum 24:27 herangekämpft.

Anfang des dritten Viertels führten die Schützlinge von Coach Predrag Lukic plötzlich mit 28:27. Es sollte jedoch die einzige Führung für Oberhausen in diesem Spiel bleiben. Angetrieben von einer abgeklärt agierten und routinierten Brianne O'Rourke, legten die Spielerinnen aus der Lessingstadt einen Zwischenspurt ein und erspielten sich bis Mitte des dritten Viertels eine 40:33 Führung. Oberhausen gab aber nicht auf. Spielstand am Ende des Viertels 43:46.

Auch im letzten Durchgang blieb es stets eng. Der Meister ließ sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen und gewann am Ende verdient. Eine überaus starke Partie lieferte Nationalspielerin Roli-Ann Haldin. Sie war mit ihren 19 Punkten nicht nur Top-Scorerin in dieser Partie, sondern bestach durch ihre Übersicht und Abgeklärtheit. Stark war auf Wolfenbütteler Seite Ieva Kulite. Sie arbeitete vorbildlich in der Defense und hielt die 1,96 m große Amerikanerin Jordan bei nur 9 Punkten.


Coach Klimes nach der Partie: „Das Spiel haben wir in der Defense gewonnen. In Oberhausen nur 55 Punkte für die Gastgeber zuzulassen ist schon eine starke Leistung. Meine Mannschaft hat erneut eine gute kämpferische Leistung gezeigt und immer klaren Kopf behalten.“

Punkte Wolfenbüttel: O´Rourke 6, Kulite 9, 1 Dreier, Haldin 19, 2 Dreier, Vincze, Hartwich, Morton 2, Callahan 4, Berger, Whitcomb 13, Conley 7.    

Freitag, 28. September 2012

Wildcats starten in die Saison

Wildcats starten in die Saison

Endlich ist es soweit. Am kommenden Sonntag, 30. September, starten die amtierenden Deutschen Meister, die Wolfenbüttel Wildcats, im Rahmen des diesjährigen Season-Openings in die Saison 2012/2013. Gegner der Klimes-Truppe ist dann der Aufsteiger aus der vergangenen Saison, der Herner TC. Tip-Off ist um 16:30 Uhr in der Großsporthalle KSM Marburg. Team, Trainer und Vorstand freuen sich schon jetzt auf eine erfolgreiche, neue Saison.

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